Mit einem 3:1 Sieg im Entscheidungsspiel gegen den VBC Küssnacht sichert sich die zweite Damenmannschaft den Ligaerhalt. Das Saisonziel wurde somit erreicht, das Damen 2 ist auch nächste Saison wieder in der 3. Liga anzutreffen.

Mit sieben Siegen und sieben Niederlagen darf die zweite Damenmannschaft der Volley Region Entlebuch auf eine gelungene Saison zurückblicken. Mit 20 aus möglichen 42 Punkten lag die Mannschaft zum Saisonschluss sehr knapp auf dem sechsten Tabellenrang – nur einen Punkt hinter Horw (5.) und zwei Punkte hinter Sursee (4.). Was in den letzten Saisons locker zum Verbleib in der 3. Liga gereicht hätte, musste dieses Jahr noch in einem Entscheidungsspiel bestätigt werden. Da beide Absteiger aus der 1. Liga innerschweizer Mannschaften waren, hatte dies Auswirkungen bis hinunter in die 5. Liga. Die Ausgangslage zum Schluss der Saison war klar: Mit einem Sieg gegen die sechstplatzierte Mannschaft der anderen 3.Liga-Gruppe (VBC Küssnacht) konnte sich das Damen 2 den fixen Platz in der 3. Liga sichern.

Also spielte die Mannschaft am Samstag morgens um 9.00 Uhr in Ebikon dieses so wichtige Entscheidungsspiel. Leider musste man weiterhin auf die beiden verletzten Spielerinnen Livia Bieri und Celine Renggli verzichten. Der Rest der Mannschaft zeigte aber ein kämpferisches und nervenstarkes Spiel. Im ersten Satz spielte man bis zum Spielstand von 19:19 sehr ausgeglichen, bevor bei Entlebuch im Kopf nichts mehr zu funktionieren schien. Mit mehreren Punkten in Folge gewann Küssnacht den ersten Durchgang. In Satz zwei und drei zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Sätze waren lange sehr ausgeglichen und umkämpft. Zum Schluss der Sätze waren es jeweils die Damen aus Küssnacht, die mit ein paar Punkten vorne lagen. Die Entlebucherinnen bewiesen jedoch zweimal Nervenstärke – in beiden Sätzen vermochten sie den Punktestand nochmals zu drehen und sicherten sich so zwei sehr knappe Satzgewinne. Nach diesen zwei Sätzen brach der Siegeswille des Gegners etwas. Entlebuch konnte sich in der Mitte des vierten Satzes absetzen und gab den Satz- und somit Spielgewinn nicht mehr aus den Händen.

Die Freude über den aus eigener Kraft gesicherten Ligaerhalt war riesig. Auf die sieben Siege und besonders auf das starke Entscheidungsspiel dürfen die Spielerinnen stolz sein. Unter anderem konnte man in der Meisterschaftsrückrunde gar das bis dahin ungeschlagene Ruswil mit 3:2 besiegen. Einzig die beiden Spiele gegen Tabellennachbar Horw sind dem Trainer ein Dorn im Auge. Zwei so wichtige Spiele, in denen man nicht sein Können abrufen konnte. Hier wäre definitiv viel mehr möglich gewesen. Denn mit etwas weniger Nervosität wären bei den beiden knappen 3:1-Niederlagen mindestens Punktgewinne nötig und möglich gewesen.

In dieser ersten Saison in der 3. Liga (vorher spielte man zwei Jahre in der 4. Liga) konnte man viele gute Erfahrungen sammeln. Sehr positiv hervorzuheben ist die Ausgeglichenheit des Niveaus innerhalb des Damen 2. Man weiss, dass man jederzeit über alle Positionen hinweg Punkte machen kann – die Verteidigungs- und vor allem Angriffsstärke erreichte man besonders dann, wenn die Mannschaft als ein eingeschworenes Team agierte. Bei den gegnerischen Mannschaften war zu beobachten, dass diese oft auf eine bis zwei klare Leaderinnen setzten. Kriegte man diese im Spiel in den Griff und konnte somit ihre spielerische Stärke ausschalten, brachte man auch Gegner aus der vorderen Tabellenhälfte ins Wanken. Diese Ausgeglichenheit soll auch in der nächsten Saison gestärkt werden, damit zum Schluss der Saison kein Entscheidungsspiel mehr nötig ist, um zufrieden auf die Saison zurückzublicken.

Recent Posts
Kontaktiere uns

Wir sind gerade nicht in der Nähe. Aber Sie können uns eine E-Mail senden und wir melden uns umgehend.

Not readable? Change text. captcha txt

Start typing and press Enter to search